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Ramba…-Wamba!! Zwei neue Musen betreten die Hockeybühne und inspirieren die Teilnehmer der Rot-Weiß C-/D-Turnier-Premiere zu einem rasanten, wilden Spektakel

 In Hockey

Hockeyspektakel und Kinderkrawall a la Rot-Weiß – bei der ersten Auflage des RambaWamba, dem Hallenauftaktturnier für unsere D- und C-Kinder war der Name direkt Programm.

Auf der Platte reihten s

ich Aufsehen erregende Einzelaktionen und Spielzüge der Nachwuchscracks in dichter Folge aneinander und neben den Banden sorgten die ClubkameradInnen stimmgewaltig und mit allerlei im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubenden akkustischen Hilfsmitteln für „DM-Stimmung“.

Der Auftakt gehörte den D-Kindern, bei denen die vielversprechenden Yongster-Teams der drei alteingesessenen Traditionsclubs Wacker, dem MSC und den gastgebenden Rot-Weißen mit unbändigem Elan und bereits beachtlichem technischen Geschick darum stritten, Ramba bzw. Wamba für ein Jahr in ihre Clubhäuser zu entführen. Ramba wird sein neues Quartier am Harras aufschlagen. Die kampfstarken Jungs von Wacker und die bereits recht reif auftretenden MSCler spielten am erfolgreichsten. Auf weiblicher Seite zeigte sich Wamba den Gastgeberinnen am gewogensten. Mit viel Energie und einigem Spielwitz gelang es unseren frenetisch angefeuerten jungen Damen die Konkurrenz für sich zu entscheiden.

Ab dem frühen Nachmittag wurden die Protagonisten größer, ebenso das Spielfeld und auch die Lautstärke nahm unüberhörbar zu. C-Time! Den Auftakt machten unsere älteren 07er Mädels, die nach ihrem Auftritt am Vorwochenende in Bremen, wo sie erst im Finale vom DHC Hannover gestoppt werden konnten, bereits gut in der Halle angekommen waren. Auch ohne einige ihrer Stärksten legten die Mädels los wie die Feuerwehr und kamen zu einem souveränen Auftakterfolg gegen die TG Frankenthal. Auch der jüngere Jahrgang schlug sich gegen eine MSC-Vertretung achtbar. Bereits im ersten Spiel untermauerten aber mit einem taktisch bereits sehr beeindruckenden Auftritt die Mädels des Nürnberger HTC ihre Ambitionen.

Bei den Jungs hinterließ zum Auftakt der MSC einen sehr kompakten Eindruck. Ebenfalls aus Bremen, wo auch unsere Jungs spielerisch zu überzeugen vermochten, nahmen die Rot-Weißen eine Menge Schwung in ihr internes Clubderby mit. Zwei gleichstarke Teams, hier nicht nach Jahrgängen sondern nach Bauchgefühl zusammen gestellt, boten sich ein fesselndes, intensives Duell mit einem verdienten 1:1 Endergebnis.
Bis zum Ende des Tages fand RW2 als Team besser zusammen und errang auch entsprechend gute Ergebnisse, doch auch RW1 blieb klar auf Halbfinalkurs. Bei den Mädels überzeugten vor allem die stark ersatzgeschwächt angetretenen Jüngeren mit kämpferischen Auftritten, während die 07er zwischendurch etwas den Faden verloren.

Am Sonntag mit einer Bonusstunde Schlaf gut gestärkt und nun in der RW-Heimhalle am Marsplatz, gewann das Turnier weiter an Intensität. Zum Showdown standen zwei RW-Teams in zwei dramatischen Endspielen. Bei den Mädels hatten die Gastgeberinnen ihren kurzzeitig verloren gegangenen Fokus wieder erlangt und waren ganz klar entschlossen, dieses Mal ihr Endspiel auch zu gewinnen. Im Duell mit den starken Nürnbergerinnen vermochte sich aber in der regulären Spielzeit kein Team entscheidend durchzusetzen. Die Entscheidung musste nach Penalties fallen. Und hier waren die Local Heroinen einfach ein Stück entschlossener und damit am Ende glücklicher. Wamba bleibt am Westpark. Bei den Jungs hatte sich im clubinternen Halbfinale RW2 durchgesetzt und traf dann im Endspiel etwas überraschend auf die am Sonntag stark verbesserten Jungs des direkten Nachbarn Wacker. Und auch unsere Jungs wollten unbedingt gewinnen! Wohl etwas zu sehr … Die Souveränität und spielerische Klarheit des vorherigen Spiele war auf einmal weg. Es wurde zu viel alleine versucht, aber der Wackeraner Bretterwald stand dicht. Früh gab es nach unnötigem Ballverlust im Aufbau das 0:1 hinzunehmen. Anschließend ging es vor allem in eine Richtung, aber erst am Ende wurde das RW-Spiel ruhiger und klarer. Doch der Ausgleich gelang nicht mehr. Somit zieht Ramba fürs nächste Jahr ins benachbarte Tal am Harras, zu den symphatischen Wackeranern, die sich den Erfolg mit einer deutlichen Leistungssteigerung übers Turnier verdient haben. Für unsere Jungs bleiben die Erkenntnisse, dass wir individuell nach dem Bremen-Wochenende viele weitere Schritte nach vorne gemacht haben und dass wir in der Breite wie in der Spitze zunehmend an Qualität gewinnen und in fast allen Besetzungen mit fast allen anderen Teams zumindest schon sehr sehr gut mitspielen können.

Es war ein tolles, rundes Hockeywochende. Wir haben uns über viele schöne Spiele in freundschaftlicher Atmosphäre gefreut und wir hoffen, dass es unseren Gästen genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Dank eines sensationellen Orga- und Mitmacher-Teams kann die Erstauflage des RW-Rambazamba als voller Erfolg gewertet werden – und das Turnier hat Lust auf mehr gemacht: Auf die nächste Auflage im kommenden Jahr und vor allem auch auf die nächsten rasanten, wilden Hockeyauftritte der Nachwuchscracks.

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