Im Frühtau zu Berge wir ziehen…

Endlich war es soweit. Nach einer längeren Planungsphase und mehreren Treffen im Vorbereitungsteam ging es diesmal in die Berge. Völlig losgelöst vom Hockey fuhren 14 C-Knaben mit vier Betreuern Richtung Wildschönau. Auf Empfehlung der B-Knaben, die im Winter dort Ski fuhren, wollten wir mal den Sommer ausprobieren. Am frühen Abend bezogen wir unser super Quartier und fühlten uns alle sofort wohl. Die Bäuerin Maria verwöhnte uns mit einer genialen Brotzeit und danach war der Abend für manche Buben noch sehr sehr lang. Am Samstag ging es dann gleich nach einem zeitigen Frühstück auf den Schatzberg. Trotz der sengenden Hitze waren alle gut zu Fuß und es wurde nur wenig gemeckert. Nach einem prima Mittagessen im Lokal der Bergstation, einem kurzen Abstecher zum Gipfel, Fototermin und Belohnungseis ging es an den Rückweg. Anfangs steil bergab, dann noch einmal hinauf und schließlich gaaaaaaaaanz lange bergab. Nach vereinzelten Formtiefs und einer Abschlussrast schafften die Jungs die letzte halbe Stunde des Wegs aber immer noch gut gelaunt. Kaum auf dem Bauernhof angekommen, Schuhe ausgezogen, Schläger gezügt und Rundlauf um die Tischtennisplatte gespielt. Da blieb den Betreuern kurzzeitig der Mund offen stehen. Nach Reinigungsprozedur und einem gemütlichen Grillabend sahen wir noch das Fußballspiel und gleich danach war Ruhe bei den Jungs.

Am Sonntag machten wir uns mit einem ziemlich langen Abstieg auf in Richtung Kundler Klamm. Leider versäumten wir, gleich zu Beginn die Kinder in der dort fließenden Ache planschen zu lassen. Das hatte zur Folge, dass wir im Verlauf der Klamm keinen geeigneten Badeplatz mehr fanden und die Enttäuschung ziemlich groß war. Eine mittägliche Brotzeit und kurzfristiges Umbuchen der Bummelbahn, die uns wieder zurückfuhr, brachte Abhilfe. Mit einem weiteren Eis ausgestattet, kehrten wir gegen Nachmittag zum Bauernhof zurück. Schnell war eingepackt, gezahlt und Abschied genommen. Unsere Heimreise verlief verständlicherweise ziemlich ruhig. Die Kinder und Betreuer haben den Gastgebern gerne versprochen, wieder zu kommen. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.